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Neverwinter Nights 2 - Storm of Zehir

Neverwinter Nights 2 - Storm of Zehir

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Andere Ansichten:
Von: Atari

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Bewertung: 3.0 von 5 Sternen 14 Rezensionen
Verkaufsrang: 614

Plattformen: Windows Xp, Windows Vista
Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Medium: Computerspiel
Betriebssystem: Windows Vista
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.5 x 5.4 x 0.6

MPN: / 1033020
EAN: 3546430136188
ASIN: B001E5H8IW

Veröffentlichung: November 20, 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Neu und Originalverpackt.Lagerware

Eigenschaften:
  • USK 12

Zusatzgeräte:

  • Razer Gaming Bundle Salmosa Maus & Lycosa Keyboard - exklusiv bei Amazon.de

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Redaktionelle Rezensionen:

Produktbeschreibung
Storm of Zehir, nach Mask of the Betrayer das zweite Addon zu Neverwinter Nights 2, fuehrt zurueck in Vergessenen Reiche. Es bietet zahlreiche Neuerungen, z. B. eine nichlineare und frei begehbare Spielwelt, eine komplett selbst erstellbare Gruppe und eine rund 15-stuendige Kampagne mit neuen Klassen, Rassen, Zauberspruechen und Kreaturen.
Nach dem Sieg ueber den Koenig der Schatten befindet sich die Schwertkueste in einem unruhigen wirtschaftlichen Aufschwung. Mit seiner Gruppe begibt sich der Spieler nun in dieses unsichere Umfeld. Es steht ihm frei, sich einem Konsortium anzuschliessen und ein Handelsimperium zu gruenden oder sich den Weg durch Faerun zu bahnen und Jagd auf Karawanen zu machen, um die erbeuteten Waren hinterher auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Sobald die Spieler ihren Einfluss auszudehnen, werden sie auf eine im Hintergrund operierende Gruppe stossen: die boesartigen, gestaltwandlerischen und schlangenartigen Yuan-Ti.

Kehren Sie zurueck in die Vergessenen Reiche und messen sie sich mit zahlreichen neuen Schergen!
Features:
  • Neue Kampagne mit 15 Stunden packendem Spielspass und zahlreichen neuen Klassen, Rassen, Zauberspruechen und Kreaturen
  • Nichtlineare, frei begehbare Spielwelt, die mit Hilfe der neuen Ueberlandkarte erkundet werden kann
  • Komplett selbst erstellbare Gruppe zu Spielbeginn
  • Umfangreiches Handelssystem
  • Neue Schauplaetze wie das exotische Dschungelreich von Samarach
  • Zahlreiche neue Klassen, Rassen, Zaubersprueche und Kreaturen


Erkunden Sie duestere Gewoelbe und lassen sie sich erneut in den Bann von Neverwinter Nights 2 ziehen.
Systemvoraussetzungen:

Minimum:

  • Betriebssystem: Windows XP
  • Intel Pentium 4 2.0 GHz oder AMD Athlon XP 2000 oder gleichwertig
  • 1 GB RAM / 8GB freier Festplattenplatz
  • 256 MB Shader Model 3.0 kompatible Grafikkarte
  • Windows XP-kompatible Soundkarte
Empfohlen:
  • Betriebssystem: Windows XP
  • Intel Pentium 4 3.0 GHz oder AMD Athlon 64 oder gleichwertig
  • 2 GB RAM 7 8 GB freier Festplattenplatz
  • 512 MB Shader Model 3.0 kompatible Grafikkarte
  • Windows XP-kompatible Soundkarte


Product Description
Neverwinter Nights 2 - Storm of Zehir (Add On) CD-Rom, FSK: 12


Kundenrezensionen:   Gelesen 9 mehr Rezensionen...

2 von 5 Sternen Alles andere als Neverwinter Nights   Januar 6, 2009
Kirsten
Mit grosser Freude habe ich mir das zweite Add-On von NWN 2 zugelegt, leider hat das Spiel meine Erwartungen nicht erfuellt.

Das neu hinzugefuegte Handelssystem und die Ueberlandkarte sind zwar ganz nett, koennen aber nicht ausgleichen, dass wichtige Bestandteile einfach fehlen:
- keine Charakterinteraktion, d.h. es ist egal, ob ich mit einer selbst zusammengestellten Gruppe herumlaufe oder die Charaktere mitnehme, die im Spiel zur Verfuegung stehen. Unterhaltungen untereinander oder eine persoenliche Geschichte jedes Charakters gibt es nicht. Man selbst hat noch nicht mal eine.
- viel kleine Quests und eine flache Hauptstory, die keinen Unterschied zwischen gut und boese macht.
- sehr kleine Gebiete, grosse Hoehlen oder eine zweite Etage sind die Ausnahme. Es gibt also nicht wirklich was zu entdecken und rasten ist in diesen Minigebieten auch nicht.
- Laden: Die Haelfte des Spiels besteht nur daraus, irgendwelche Gebiete zu laden und das dauert bei einem aelteren Rechner auch noch Ewigkeiten.
- Handelssystem: Es ist schoen, dass man mit anderen Staedten Handel treiben kann und diese dann auch neue Gegenstaende zur Verfuegung stellen, aber da diese nur ueber einen Haendler verkauft werden, hat man keinerlei Ueberblick mehr, wann und ob neue Gegenstaende dazu gekommen sind. Darueberhinaus bekommt man durch den Handelskram meiner Meinung nach viel zu viel Geld. Ich laufe gerade mit einem neunstelligen Goldbetrag durch die Gegend, kann aber nichts mehr kaufen, weil es so wenige Haendler gibt.
- Bugs, wie beispielsweise verschwindende Handelswaren und dergleichen
...

Alles in allem ist Storm of Zehir zwar ein ganz neues Spiel, wie in einer anderen Rezension schon erwaehnt worden ist, aber keins, was ich nochmal kaufen, geschweige denn Baldurs Gate, NWN oder Rollenspielfans empfehlen wuerde.



4 von 5 Sternen Icewind Nights   Januar 2, 2009
Alexander Gebhardt
Man stelle sich folgende Situation vor: Gischt schaeumt um den Bug eines stolzen Handelsschiffes und es herrscht munteres Treiben an Bord - bis am Horizont ein gewaltiger Sturm aufzieht. Fuer den geschulten Abenteuerfan wird sofort klar: Das bedeutet nichts Gutes.
Nach dem Abflauen des Unwetters findet sich die Gruppe von willigen Abenteurern an den Gestaden eines fremden Landes wieder und wird schnell mit einigen eher unfreundlich Gesinnten Einwohnern konfrontiert. Doch nicht nur die wilden Kreaturen des Dschungels von Chult werden zur akuten Bedrohung, sondern auch eine Verschwoerung goettlicher Ausmasse, die im Hintergrund gestrickt wird...

Klassischer koennte der Auftakt zu einem weiteren Abenteuer aus den Vergessenen Reichen gar nicht sein und, lange Rede kurzer Sinn, jeder Fan der verschiedenen D&D-Rollenspielserien wird mit dem vorliegenden "Neverwinter Nights 2"-AddOn "Storm of Zehir" im Kern durchaus zufrieden sein, in so fern man es schafft, seinen Spielfokus auf den Charakteraufbau zu legen und die eher schwach gesponnene Story nicht zum Mass der Dinge erklaert. Denn aehnlich wie bei den "Icewind Dale"-Teilen liegt der Spass hier weniger im Erleben einer epischen Geschichte, sondern im Zusammenstellen seiner ganz eigenen Abenteurergruppe, die dann auf das Land Samarach bzw. im spaeteren Spielverlauf die Schwertkueste losgelassen werden kann. Dies wird gekonnt mit einem sehr einfachen Handelssystem verbunden, so dass man sich, vorausgesetzt man laesst sich wirklich auf die gebotenen Welt ein, schnell wie zu Hause fuehlt.

Die Schwaechen des Programmes liegen aber ebenso auf der Hand: Die Hauptstory ist wenig originell und sie bezieht ihren Reiz eher aus den Nebenquests von Volo oder anderen NPCs, wobei auch diese in der Regel sehr einfach gestrickt sind. Gleiches gilt leider ebenso fuer die Dungeons, die zu wenig komplex ausfallen und die dadurch stets sehr schnell erkundet und von Feinden gesaeubert sind. Zahlreiche Querverweise auf das Hauptspiel (Schattenkulte usw.) halten aber auch hier die Motivation aufrecht.

Technisch gesehen erwartet einen nichts Neues, die Grafik ist natuerlich nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber dafuer ist sie zweckmaessig und sollte zu keinerlei Leistungseinbruechen auf halbwegs aktuellen Systemen sorgen. Bei der Qualitaet der Musik und der Vertonung der Dialoge blieb gluecklicherweise auch alles beim Alten, was aber eher dem Umstand zu verdanken ist, dass man sich fleissig der Locations und Stuecke aus dem Hauptprogramm bediente.

Unterm Strich bleibt insgesamt das schwaechste aller bisher erschienenen AddOns zu einem D&D-Spiel, was aber auf dem hohen Niveau dieser nicht viel zu bedeuten hat. Wer "Neverwinter Nights 2" und "Mask of the Betrayer" mochte, wird mit einigen Abzuegen auch mit "Storm of Zehir" seinen Spass haben, wenngleich man die Charakterinteraktion natuerlich unter Umstaenden schmerzlich vermissen kann. Fuer den ordentlichen Unterhaltungswert des Gesamtpaketes vergebe ich allerdings vier Sterne und eine Empfehlung an alle Freunde der Schwertkueste.



5 von 5 Sternen Sehr gut und was Neues!   Dezember 22, 2008
Uwe Einig
1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

"Storm of Zehir" ist genau das was ich mir nach dem Durchspielen von "Mask of the Betrayer" gewuenscht habe, eine Party fuer ein D&D-Game komplett selbst erstellen wie zuletzt in Icewind Dale 2, genau das bietet mir das Spiel, endlich die vielen coolen Klassen ausprobieren und zu einer idealen Truppe zusammenbauen. Hinzu kommt das viele Faehigkeit, wie die eines Waldlaeufers oder auch eines Klerikers, auf einmal wieder wichtig und interessant werden.
Hinzu kommen voellig neue Aspekte wie die Ueberlandkarte zum freien Erkunden, NWN 2 wird fast zum neuen Spiel!
Die Aspekte, die moeglicherweise negativ sind, wurden schon von anderen erwaehnt: Die Story ist flacher als bei den Spielen vorher und es gibt keine Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern, dies ergibt sich aber aus der Grundkonzeption des Spieles. Man spielt eine Abenteuergruppe und folgt nicht dem schweren Schicksal eines Einzelnen.
Mir persoenlich hat dies sogar gefallen, man ist nicht so gefangen in einem Storykorsett, ausserdem sind die Storyanteile allesamt fuer sich sauber erzaehlt, es ist halt hier eine Nummer kleiner. Alles geht halt nicht.
Wenn also jemand Spass daran hat Charaktere zu entwickeln und hierbei viel zu tueffteln wird er viel Spass haben, alle jene die lieber einer grossen epischen Story folgen spielen vielleicht eher was anderes, wobei auch hier das Spiel durchaus gut ist, ich fand die Story also z.B. besser als in "Fallout 3".
Mir macht es Spass!



1 von 5 Sternen Ausnahmsweise enttaeuscht von Obsidian   Dezember 9, 2008
jmh
8 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich besitze fast alle Spiele von Bioware und Obsidian fuer den PC von BG1 angefangen und kann sie alle mehr oder weniger empfehlen. Dieses Mal bin ich jedoch von "Storm of Zehir"/SoZ so enttaeuscht, dass ich hier ausnahmsweise eine negative Rezension abgebe.

Waehrend NWN2 noch die Note "sehr gut" verdiente - wenn auch weniger ausgereift und durchdacht - als NWN1, war die Erweiterung "Mask of the Betrayer" sehr gewoehnungsbedueftig und bekommt - weil weniger gut durchdacht und inkonsistenter als NWN2 - nur eine Note "gut". SoZ halte dann aber nicht mehr fuer "ausreichend".

Ich habe das Spiel SoZ mittlerweile 1x durchgespielt und werde es im Gegensatz zu vielen anderen Obsidian/Bioware Spielen nicht noch einmal durchspielen. Das haengt damit zusammen, dass es kein SoZ kein Rollenspiel mehr ist, sondern mehr ein entwicklungsbasiertes Spiel - etwa wie "Siedler" o.ae. - geworden ist. Fuer 1x Spielen ist ungefaehr 29,- Euro einfach zu viel!

Viele Kritikpunkte sind bereits bei anderen Rezensenten zu finden, die ebenfalls offensichtlich enttaeuscht waren. Hier ein paar aus meiner Sicht in Kuerze:

- Kein Rollenspiel, weil ein gesamtes Team entscheidet und mitredet, kein einsamer Held. Mit einem ausgewogenen Team hat man also schon alle Spieloptionen erlebt.

- Dauernde kleine und ermuedende Kaempfe gegen eine unnatuerlich rasch nachwachsende Banditen-, Piraten- und Monsterpopulation.

- (Fast) Keine Ausruhmoeglichen in "Dungeons". Im Zweifelsfall raus aus dem Dungeon, ausruhen (nachdem man die Uebeltaeter der Umgebung ausgerottet hat - was man uebrigens vor Betreten des Dungeons tun sollte) und wieder rein, um im Dungeon weiter zu kommen.

- Viele Kaempfe (in Dungeons) sind zu schwierig, dass ich selbst als erfahrener Spieler zu Tricks (z.B. schnell aus dem Bereich herrauslaufen, wenn es kritisch wird) greifen muss, um diese zu gewinnen. Der End-Dungeon und End-Kampf scheint eher fuer epische Level geeignet, als fuer den Level 18, den ich erreicht habe. Ich vermute, dass man mit geeigneter Taktik (Ueberlebens-Punkte, Schulungen durch die Abenteuer-Gilde) mit noch einem weit geringerem Level zum Endkampf kommen koennte.

Weiterhin aergern eine ganze Reihe von Fehlern und Maengel, die zeigen, dass das Spiel viel zu frueh auf den Markt gebracht wurde. So wechselt der Anfuehrer beim Wechsel auf die Ueberlandkarte manchmal zufaellig, was den Effekt hat, dass man dort sofort mit Gegnern konfrontiert und in ermuedende Kaempfchen verwickelt wird, die man mit einem anderen Anfuehrer versucht hat, zu vermeiden.

Das Spiel versucht die Betonung auf die sonst ueberfluessigen (NWN2, MotB) "Skills" eines Teams zu legen, vergisst aber, dass das "Alignment" (Gut, Boese, etc.) durch die Teamarbeit praktisch keine Rolle mehr spielt.

Es wird viel Wert auf die Herstellung eigener Hilfsmittel mittels Rezepte etc. gelegt. Ich habe jedoch kein Rezept fuer Gegenstaende gefunden, die wirklich einen Vorteil gebracht haetten und nicht im Spiel zu finden bzw. zu erwerben gewesen waeren.

Nach MotB (oder auch NMW1/HdU) waere ein epischer Anspruch/Level samt passender Story fuer eine solche Erweiterung zu erwarten gewesen. Ich habe einen solchen Level jedoch nicht erreicht und es gibt auch keine Gegenstaende, die zu einem solchen Level passen wuerden.

Es gaebe noch einiges mehr zu maekeln; die Rezension ist doch schon laenger geworden als beabsichtigt. Ich finde solche Rezensionen jedoch sehr hilfreich - so kaufe ich mir kein GTA IV/PC, weil die Rezensenten dort fundiert ueber den Zwang zu Installation ungewollter Kompenten berichtet haben. Ich hoffe, dass diese Rezension anderen, potentiellen Kaeufern entsprechend weiter hilft.

Schade! Obsidian hat Kotor2 unter Zeitdruck herausgebracht und es war trotz der Unzulaenglichkeiten und ausgefransten Story ein gutes Spiel. Diesmal reicht es keinesfalls zu "gut"! Dazu ist es auch zu teuer.



2 von 5 Sternen Ein Missionpack eher, als ein Add-On   Dezember 9, 2008
noir
4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Storm of Zehir begann interessant - und schwierig. Die Welt Chult stellt fuer mich ein sehr interessantes Gebiet der Vergessenen Reiche dar, da es bis auf Icewind Dale nirgends irgendwo dargestellt wurde. Ich freute mich auf bunte Pflanzen, exotische Kulturen und unerforschte Regionen.
Der erste Kontakt mit einem Menschenfresserstamm war eher unguenstig verlaufen, vielleicht sollte ich das naechste Mal Volo fesseln und knebeln und mit Fischen verhandeln lassen?!

Dann gings ab in eine tropische Stadt. Sehr bunt, sehr schoen, sehr tropisch und exotisch - genau wie ich es mir erhofft hatte!
Irgendwie hatte ich aber keine Ahnung, was ich jetzt eigentlich tun sollte. Ein Blick ins Tagebuch (einer von vielen, vielen dutzenden darauf folgenden wohlgemerkt) klaerte mich auf, und laeutete einen Botengang ein. Ich sollte Kisten und Beweise suchen gehen.

Hm. Was spielte ich hier nochmal gleich? Aja, ein Rollenspiel. "suche dies und das" ist ja bei dieser Art von Spielen leider normal. Aber nach einigen Spielstunden spaeter aenderten sich die Auftraege leider immer noch nicht - wo bleibt die Abwechslung? Ich verstehe unter einem Rollenspiel nicht unbedingt, Botenjunge zu spielen in immer wieder gleichen Auftraegen!
Interessant und foerdernswert ist jedenfalls die Ueberlandkarte. Man ist nicht immer darauf angewiesen, von Punkt zu Punkt (oder Map zu Map) zu huepfen, sondern hat gewisse Freiheiten bei der Erforschung einer fuer den Spieler unbekannten Welt. Man freut sich riesig ueber jede noch so kleine Entdeckung, und ertappt sich selbst, wie man mit leuchtenden Augen eine neue Stadt entdeckt hat.
Leider wars das mit dem positiven.
"Was? Nur ein positiver Aspekt in einem ganzen Spiel?" Richtig. Als kritischer Spieler, der seit dem erscheinen von Baldur's Gate (1) jedes D&D Spiel gespielt hat, hab ich schon einiges an Schoenem und weniger Schoenem erleben duerfen.

Storm of Zehir hat fuer mich den Reiz eines Missionpacks. Man hat staendig das Gefuehl, man wuerde sich in etwas befinden, das von Amateuren (oder unter Zeitdruck) unter Zuhilfenahme des Map-Editors zusammen gestellt wurde.
Die Karten sind winzig - Innenlevels besonders. Es ist durchaus realistisch, dass Hoehlensysteme nicht gerade kilometerlang durch Fels und Gestein fuehren. Dennoch fragt man sich: "Was soll ich jetzt hier? Lohnt es sich fuer eine Hoehle, die gerade mal 2 Bildschirme ausmacht, die nervige und lange Ladezeit in Kauf zu nehmen?" Gut, man hat es ja so gewollt. Schnetzelt sich durch Gegnermassen, die wie Fliegen in einem Misthaufen Gefallen an viel zu kleinen Hoehlen und viel zu vielen Mitbewohnern finden und erobert die heiss begehrte Schatztruhe in guter alter Dungeoncrawler-manier. Ha! Na das hat sich ja wieder gelohnt: Ein paar wertlose Halbedelsteine und ein minderwertiger Ausruestungsgegestand (den man zuvor wahrscheinlich schon gekauft hat oder sogar schon gegen bessere ersetzt hat)

Naechster (negativer) Punkt: Die Balance. Wie gesagt, ich bin ein sehr erfahrener D&D-Spieler. Hab mir eine Truppe aus 2 Kaempfer und 2 Zauberkundigen gebastelt - und bin megamaessig baden gegangen. Die Gegnermassen hatten meine Zauberer so schnell ueberwaehltigt (meistens durch Fernkaempfer, bevor meine Nahkaempfer noch sie erreichen konnten), das ich mir wuenschte, vielleicht doch 4 schwergepanzerte Nahkaempfer das naechste Mal zu basteln?! Gut, das war mein Fehler. Ist nur seltsam aus meiner Sicht, wenn es bestimmte Klassen EINDEUTIG leichter haben, gerade anfangs. Ich stelle mir den Frustfaktor von Anfaengern vor, die anfangs vielleicht das Spiel durch falsche Klassenwahl schnell in eine finstere und verstaubte Ecke des Zimmers verbannen werden. Spaeter hingegen stirbt man so gut wie nicht mehr, das Team hatte sich eingespielt und Nahkaempfer beschaeftigten die Front, waehrend die Zauberkundigen den Schaden machten (in meinem Fall).

Als naechstes: Zufallskaempfe. Wie erwaehnt, anfangs ist das Spiel sehr fordernd. Man hat kaum Zeit zu verschnaufen auf der Ueberlandkarte, da Zufallskaempfe sehr haeufig vorkommen, sehr fordernd sind, und man nicht fliehen kann (sie werden dich immer einholen...). Eine Freude, wenn deine Magier ausgepowert sind und sich dann in den Nahkampf stuerzen, weil sie keine Zauber mehr haben! Die Pausetaste wird dein bester Freund, und ein Echtzeit-Rollenspiel wird zum rundenbasierenden Strategie-Spiel.

Hardware-Hunger. Meine Geforce 8800 GTS + Core2Duo @2,6 GHz ist deutlich unterdimensioniert. Da aendern auch die RAM nichts, die bei mir 2Gb ausmachen. RAM sind ohnehin nur zur Verkuerzung der Ladezeiten.
Nun, zurueck auf die Performance: Mein 24 Zoll Samsung zeigt mir uebergewichtige Charaktere. Mein Halbork war doch nicht von Anfang an so fett, oder? Und meine Drow-Magier??? Hm. Jedenfalls bei einer native Aufloesung eines 24 Zoellers von 1920x1440 braucht man mit dieser Hardware nicht mal alles auf Minimum VERSUCHEN zu spielen. Ich spiele jetzt auf 1280x1024. Alles ruckelt wie SAU, aber man moege mir verzeihen ein 2008er Spiel in einer grafischen Qualitaet von wenigstens 2007 (alles auf mittel) spielen zu WOLLEN und nicht auf 2003er Qualitaet (entspricht alles auf Minimum).
Ja, die Grafik ist sicher gut, hab sie aber noch nie gesehen. Stelle ich alles auf High, stellt es sich selbst wieder runter automatisch. Irgendwie hatte ich bei Unreal Tournament 3 den Eindruck, einen High-End-Rechner zu besitzen. Da konnte ich ruckelfrei auf 1920x1440 spielen, bei TOP-Grafik.
Landschaftlich sind die Karten nicht aufregend. Besonders die Zwischenkarten sehen sehr aehnlich aus, und sind landschaftlich sehr karg und alles andere als schoen praesentiert. Ein Baum hier, ein Trampelpfad da - fertig. PAMPA triffts. Und das in einem Dschungel oder Waldgebiet?

Sinn des Spiels. Ich bin noch nicht durch, frage mich aber immer wieder: Warum spiele ich es immer noch? Ich baue mir gerade ein Handelsimperium auf, hab auch die angegebenen 15h deutlich ueberschritten - und wozu? Ich weiss es nicht. MOTB war spannend, war fordernd, war mitreissend und faszinierend. Bei Storm of Zehir vermisse ich dies alles - Es spielt sich wie ein Missionpack von irgendeinem x-beliebigen unbekannten Programmierer, der noch dazu unter Zeitdruck schien. Eine story findet man nicht. Klar, es gibt offiziell eine. Aber man klickt sich schnell durch die nicht-animierten Dialoge, die langweilig und nichts-sagend sind. Anschliessend schaut man im Tagebuch nach, was man eigentlich jetzt tun soll! Vergleiche ich jetzt Icewind Dale mit Storm of Zehir, so kann ich ersterem (wo auch die Yuan-Ti eine grosse Rolle spielten) wenigstens zu Gute halten, das die Schaetze motivierend, die Kaempfe fordernd und die story sich entwickelt hat von Anfang an.

Abschliessend laesst sich sagen, das Storm of Zehir nur fuer die Leute wirklich interessant ist, die nuetzliche Erweiterungen des Editors besitzen wollen, und eine Kampagne dazu, die diese neuen Erungenschaften quasi "praesentiert"

Meine erste Bewertung, hoffe sie kam halbwegs gut an ;-)


Menge 3 Erhältlich